Exmatrikulation

Eine Exmatrikulation erfolgt auf Antrag des Studierenden oder von Amts wegen gemäß § 62 Abs. 2 und 3 LHGBW. Die Exmatrikulation wird in der Regel zum Ende des laufenden Semesters wirksam.

In besonderen Fällen kann die Exmatrikulation mit sofortiger Wirkung ausgesprochen werden (§ 62 Abs. 4 LHGBW). Eine rückwirkende Exmatrikulation ist nicht möglich.

Bei Problemen im Studium, in schwierigen Lebenssituationen oder auch im Vorfeld einer drohenden Exmatrikulation können Sie sich jederzeit an die Allgemeine Studienberatung wenden.

Fragen zur einer evtl. Gebühren- bzw. Beitragsrückerstattung beantwortet der Studierendenservice.

Exmatrikulation auf Antrag

Die Exmatrikulation auf Antrag wird vom Studierenden initiiert. Der Studierende stellt seinen Antrag beim Prüfungsamt.

Beachten Sie folgende Hinweise:

  • Füllen Sie das Antragsformular bitte vollständig aus und vergessen Sie nicht zu unterschreiben.
  • Senden Sie das Formular direkt per Post an das Prüfungsamt oder geben Sie es persönlich ab.
  • Informieren Sie Ihren Ausbildungsbetrieb eigenverantwortlich über den Antrag auf Exmatrikulation. Alle arbeitsrechtlichen Absprachen aus dem Studien- und Ausbildungsvertrag müssen Sie mit Ihrem Ausbildungsbetrieb selbst klären (Fehlzeiten, Kündigungsdatum etc.).
  • Benachrichtigen Sie Ihre Krankenkasse.

Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an das Prüfungsamt: pruefungsamtnoSpam@dhbw-loerrach.de
 

 

Wichtiger Hinweis
Sie müssen begonnene Prüfungsverfahren beenden. Wurde eine Modulprüfung im Erstversuch schlechter als 4,0 oder als nicht bestanden bewertet, so muss, insofern noch ein Prüfungsanspruch besteht, bei einem gestellten Antrag auf Exmatrikulation mitgeteilt werden, ob auf die Wiederholung der Prüfung verzichtet oder daran teilgenommen wird.

Wenn Sie sich in einem begonnenen Prüfungsverfahren (Wiederholungsprüfung) befinden, ist dies auch nach der Exmatrikulation zu beenden. Soweit Sie von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch machen, gelten die Wiederholungsprüfungen als nicht bestanden (5,0), was den Verlust des Prüfungsanspruchs nach sich ziehen kann.

Exmatrikulation von Amts wegen

Eine Exmatrikulation von Amts wegen kann erfolgen auf Grund folgender Ereignisse:
 

  • erfolgreicher Abschluss des Studiums
  • wiederholtes oder schweres Verletzen der Pflichten nach § 29 Absatz 5 Satz 3 LHG
    Die Studierenden der DHBW sind verpflichtet, regelmäßig an den Lehrveranstaltungen teilzunehmen und sich den vorgeschriebenen Leistungskontrollen und Prüfungen zu unterziehen.
  • Verlust des Prüfungsanspruchs (endgültig nicht bestandene Prüfungsleistungen)
    Die Wiederholungsmöglichkeit einer Modulprüfung entnehmen Sie der jeweils für Ihren Studiengang gültigen Studien- und Prüfungsordnung. Sind alle Wiederholungsmöglichkeiten ausgeschöpft, so ist der Prüfungsanspruch für diesen Studiengang verloren. Sie bekommen dazu einen schriftlichen Bescheid. Die Exmatrikulation erfolgt dann nach Ablauf der Widerspruchsfrist von einem Monat nach Erhalt des Bescheides über den Verlust des Prüfungsanspruchs (BVP).
  • Kündigung bzw. Auflösung des Studienvertrags mit dem Dualen Partner
    Wurde der Studienvertrag gekündigt oder aufgelöst, ist darüber der Studiengang zu informieren. Studierende haben dann eine 8-wöchige Frist, um einen neuen Studienvertrag vorzulegen und das Studium fortzusetzen. Liegt nach Ablauf der Frist kein neuer Studienvertrag vor, so ist der Studierende zu exmatrikulieren. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Studiengang – dieser kann Ihnen ggf. helfen, einen neuen Dualen Partner zu finden.
    Möchten Sie das Studium nach der Auflösung des Studienvertrages nicht fortführen, so stellen Sie einen Antrag auf Exmatrikulation, da sie ansonsten bis zur Exmatrikulation verpflichtet sind, an den Vorlesungen und Prüfungen teilzunehmen.
  • nicht gezahlter Gebühren

In den oben genannten Fällen geht Ihnen der Exmatrikulationsbescheid der DHBW auf dem Postweg zu.