Vorträge

"Wie sieht die Arbeitswelt der Zukunft aus - Keynote" - Raphael Gielgen, Vitra AG

Raphael Gielgen hat beruflich die meiste Zeit damit verbracht, die "Orte" der Arbeit ein wenig besser zu machen. Die Schlüsseltechnologien und neue Arbeits- und Organisationsmodelle bilden einen besonderen Schwerpunkt in seiner Arbeit. Sein Aktionsradius führt ihn regelmäßig auf "Learning Journey" rund um die Welt. Auf der Suche nach dem "Quellcode" für die Arbeitswelt von Morgen besucht er Universitäten, Unternehmen, Startups, Architekten und die Maker & Hacker Community und trifft doch auf Menschen, die den Status Quo in Frage stellen und für Veränderungen und den Fortschritt stehen.

Die Erkenntnisse, Erfahrungen und Ergebnisse dokumentiert Raphael Gielgen auf einem "Panorama". Dies ist eine Landkarte der Trends und Muster einer neu entstehenden Welt. Sie gibt Kunden, Partnern und Vitra Orientierung.

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag

"Smart Factory: Wo liegen die Chancen" - Christian Dörner, Siemens AG

Höhere Flexibilität, erstklassige Qualität und gesteigerte Effizienz. Anforderungen, die wir heute dank der neuen Möglichkeiten der Digitalisierung immer optimaler meistern können. Ob digitaler Zwilling, Cloud-Speicher oder durchgängie Datenmodelle - die Zukunft liegt in der Digitalisierung. Christian Dörner von der Siemens AG stellt Ihnen diese Möglichkeiten anhand von Unternehmen aus Deutschland vor, die schon heute diese Möglichkeiten einsetzen.

"Dass man etwas tun muss in Bezug auf Industrie 4.0 ist den meisten klar, was genau zu tun ist, wissen die wenigsten!"

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag

"So funktioniert Blockchain im Business" - Prof. Dr. Walter Dettling, FHNW Schweiz, OpaccAcademy

Mit Blockchain-Technologie verbinden wir meist hochspektakulative Internet-Währungen, wie Bitcoin. Dabei kann diese Technologie weit mehr. Blockchain Technologie basiert auf einer verteilten Speicherung von Daten auf unzähligen Rechnern. Ihre Nutzer haben volle Kontrolle über ihre Daten und Transaktionen. Unerlaubte Änderungen sind nicht möglich. Anerkannte Experten zeigen die Changen für Ihr Geschäft auf.

Zur Person:

Prof. Dr. Walter Dettling ist Mathematiker und Dozent für Finanz- und Wirtschaftsmathematik. Walter Dettling hat nach seinem Studium und Promotion in Basel und Berlin stets in der Industrie und an Hochschule gearbeitet. 2002-2003 war er Visiting Professor am Boston und Babson College in Boston, USA. Er hatte einen Lehrauftrag für Wirtschaftsinformatik an der Universität Basel und ist neben seiner Lehrtätigkeit in einer Softwarefirma für Business Software (www.opacc.ch) verantwortlich für die Ausbildung von Kunden und Mitarbeitenden.

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag

"Wie geht Produktentwicklung 4.0?" - Heinrich Weber, innoXsprint

Am Beginn meines Berufslebens als Maschinenbau-Ingenieur und Prozess-Entwickler lernte ich viel über die Entstehung neuer Ideen. Viele Jahre später übernahm ich die Aufgabe, neue Entwicklungen erfolgreich auf den Markt zu bringen. Es ist immer wieder wunderbar, Erfolge zu realisieren. Viel zu oft gelingt das nicht. Sind Misserfolge mit neuen Entwicklungen vermeidbar? Wie können wir großartige Chancen weitreichender Innovationen mit vertretbaren Risiken realisieren?

Die Digitalisierung ist so eine großartige Chance. Wir alle kennen die Erfolgsgeschichten aus dem Silicon Valley. Wie lassen sich ihre Methoden ganz konkret auf unser Geschäft übertragen? Eines ist sicher: digitale Technologie an sich ist noch keine Lösung. Erst wenn es gelingt, daraus ein Produkt mit einem Geschäftsmodell zu formen, das viele zahlende Kunden findet, wird es zu seinem Erfolg. In meinem Beitrag auf der DHBW-Tagung möchte ich Ihnen neue Werkzeuge und Methoden demonstrieren, die diesen Weg deutlich leichter machen.

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag

"Künstliche Intelligenz im Treasury" - Nikolai Diekert und Michael Juen, BELLIN GmbH

Wie kann das Treasury die immer größer werdende Flut an Daten beherrschen und sinnvoll nutzen? Während in vielen Bereichen, wie bei der Sprach- und Bilderkennung, die Anwendung von Big-Data-Technologie bereits gängige Praxis ist, gilt es im Treasury, das Potenzial der prinzipiell hohen Datenverfügbarkeit und der gestiegenen Rechnerkapazitäten noch zu heben: Mit den Konzepten von neuronalen Netzen bzw. Künstlicher Intelligent (KI).

Nikolai Diekert erläutert an konkregen Aufgabenbereichen des Treasury, wie KI die Prozesse im Finanzbereich unterstützen kann und diese Welt verändern wird.

  • Betrugserkennung
  • Forecasting
  • Entscheidungsfindung

Erleben Sie in einem Praxisbericht, wie KI in Abgrenzung zu Business Intelligence und im Zusammenspiel mit einem Treasury Management System heute schon das moderne Treasury verändert, und erfahren Sie, wo die größten Herausforderungen liegen.

Zu den Personen:

Michael Juen ist Geschäftsführer in der BELLIN GmbH, Deutschland und verantwortet hier die Bereiche Sales Coordination, Advisory und TaaS (Treasury as a Service). Zusätzlich ist er in der gesamten BELLIN Gruppe für den Bereich Consulting & Implementation zuständig. Davor war er 12 Jahre bei einem auf Treasury spezialisierten Beratungsunternehmen Partner und Gesellschafter. Schwerpunkte seiner Beratungstätigkeit waren dabei die Konzeption und Implementierung von Treasury Management Systemen sowie der Aufbau von Lösungen im Bereich Cash-Management, Liquiditätsplanung und Risiko-Management. Michael Juen hat in Wien Wirtschafts- und Betriebsinformatik studiert.

Nikolai Diekert ist Product Manager für das Treasury Management System tm5 von BELLIN und sorgt dafür, dass tm5 stets die aktuellen und zukünftigen Anforderungen eines Treasury Management Systems erfüllt. Seine Schwerpunkte sind Contract & Risk Management sowie mit einer besonderen Leidenschaft all Themen rund um das Inhouse Banking. Nachdem er zunächst 2015 zum Advisory Team von BELLIN stieß, wechselte er im Frühjahr 2017 ins Produktmanagement und bereichert das Team mit seinen ausgezeichneten Problemlösungsfähigkeiten und fundierten Marktkenntnissen. Diekert hat in Freiburg und Bordeaux Mathematik studiert und Certified Corporate Treasurer.

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag

"Strategic Workforce Transformation - wie Sie mit künstlicher Intelligenz den digitalen Wandel orchestrieren" - Tom Debus, Integration Alpha

Die Wucht und Geschwindigkeit der digitalen Transformation löst in unserer Gesellschaft immer häufiger Ängste und Ungewissheit aus. Gleichzeitig möchten Mitarbeiter ihre Karriere aktiv planen und Arbeitgeber ihre künftige Strategie in konkrete Fähigkeiten übersetzen. Das People Analytix Ökosystem (https://www.people-analytix.com ) hilft beiden Parteien dabei, mit großen Mengen historischer Daten und smarten Algorithmen die Zukunft aktiv zu gestalten.

Erfahren Sie in diesem Vortrag, wie unterschiedliche Staaten mit verschiedenen Strategien auf die Digitalisierung reagieren. Und entdecken Sie, wie die granulare Analyse von Fähigkeiten und Erfahrungen den Weg in die Zukunft klarer und besser vorhersehbar macht.

Zur Person:

Tom Debus erzählt Geschichten mit Daten. Zusammen mit immer anderen Ko-Kreations-Teams bauen die Data Scientists von Integration Alpha (https://www.integrationalpha.com ) neue Datenprodukte und offene digitale Marktplätze. Als Vater von drei Teenagern möchte er die gesellschaftliche Veränderung mit technologischen Mitteln aktiv gestalten. Als DHBW Alumni hat Tom Debus für globale Firmen auf allen Kontinenten gearbeitet, bevor er sich in die Freiheit und Verantwortung des Unternehmertums gewagt hat.


Programmübersicht

"Digitalisierung im Mittelstand" - Tobias Fuchs, Hekatron

"Mein "digitaler" Kompetenzbereich umfasst vor allem die Bereiche Cloud Coumputing, Connectivity, Big Data Analytics, Digitale Plattformen, sowie die Industrie-/Prozessautomatisation.

Mein Thema auf der Tagung ist "Digitalisierung im Mittelstand". Im Speziellen, wie man "ins tun kommt". Was sind die Herausforderungen im Kontext der Digitalisierung für das Unternehmen, wie setzt man Themen pragmatisch um, wo sind Stoplersteine, denen man begegnet und natürlich wie überwindet oder umgeht man sie. Ein spannendes Thema für alle, die in einer ähnlichen Situation sind. Ich freue mich darauf, Ihre Erfahrungen und unsere gemeinsam zu diskutieren."

Programmübersicht

"Der digitale Benchmark" - Matthias Scharpe, Mindlab Solutions GmbH

Der DAOMI-Index ist ein Maß für den Reifegrad Ihrer digitalen Kundenbeziehungen. Er liefert ein effektives Instrument, um das eigene Unternehmen hinsichtlich Effektivität der eigenen digitalen Kundenbeziehungen zu verorten und das eigene Unternehmen mit anderen Unternehmen objektiv zu vergleichen. Sie erfahren konkret, wo Sie im Vergleich zu Ihrer und anderen Branchen stehen und lernen die Wege zu einer wirksamen Optimierung kennen. Sie erhalten damit konkrete Handlungsempfehlungen für bessere digitale Kundenbeziehungen. Ein Workshop mit messbarem Mehrwert.

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag

Funktionale Sicherheit - Cybersicherheit - Was kann passieren, wie können Sie Risiken vermeiden? Prof. Dr. Ossmane Krini

Trotz oder gerade wegen Digitalisierung, IoT und Industrie 4.0 lauern in modernen Produktions-, Maschinen- und Prozessanlagen Gefahren für Menschen. In vielen Applikationen ist der Mensch potenziellen elektrischen, chemischen und mechanischen Risiken ausgesetzt, zum Beispiel in den Bereichen Automotive und Luftfahrt. Meistens handelt es sich um Unfälle. Diese führen nicht selten zu lebensbedrohlichen Verletzungen oder enden gar tödlich. Auch große Sach- und Vermögensschäden sowie Umweltkatastrophen können aus solchen Risiken Funktionaler Sicherheit resultieren.

Zwar definieren internationale Standards Vorgaben für sichere Betriebsumgebung und Sicherheitslevel. Doch wie funktioniert Funktionale Sicherheit genau? Nicht nur in Maschinenanlagen spielen häufig mehrere Komponenten zusammen: Sensoren, Aktoren, Kontrolleinheiten und Bussysteme. Durch diese Vielzahl von Komponenten erhöht sich die Komplexität der Einflussfaktoren erheblich und bestimmt Funktionale Sicherheit nachhaltig.

Hinzu kommt ein weiteres Risiko: Cyber-Hacking. Drahtlose Kommunikation mit dezentralen Maschinen erhöht das Risiko eines nicht autorisierten Zugriffs auf ganze Systeme. Nicht nur die Vertraulichkeit ist betroffen, wenn die Sicherheitsstufe zu niedrig ist, sondern auch Funktionalität und Leistung des gesamten Systems können reduziert werden. So könnten durch das Senden falscher Steuersignale Systeme gestört und blockiert werden. Dies kann zu Beeinträchtigungen bis hin zu katastrophalen Schäden führen. Deshalb sind Vertraulichkeit, Authentifizierung, Zutrittskontrolle, Datenintegrität und Verfügbarkeit die Hauptziele sicherer Netzwerke. An der Dualen Hochschule in Lörrach wird aktiv an unterschiedlichen Sicherheitskonzepten geforscht, um diese optimal zu entwickeln.

Zur Person:

Prof. Dr. Ossmane Krini wurde 2015 an die DHBW Lörrach auf eine Professur im Bereich Elektrotechnik berufen und ist Studiengangsleiter für die Automatisierungstechnik mit dem Schwerpunkt Funktionale Sicherheit und Cyber Security. Er hat über Software-Zuverlässigkeit in Sicherheitssystemen promoviert. Herr Prof. Krini forscht und entwickelt derzeit mit unterschiedlichen Unternehmen an innovativen und sicherheitsrelevanten Projekten. Ferner konnte Herr Prof. Krini in einer kurzen Zeit weitere Forschungsprojekte im Bereich der Funktionalen und Cyber Security für die DHBW Lörrach akquirieren. Die Hauptforschungsinteressen liegen auf dem Gebiet der sicherheitsrelevanten Netzwerktechnologie, der sicheren Chip-Entwicklung, Echtzeitsysteme, sicherheitsgerichtete Sensorik sowie mathematischen Modelle zur Validierung und Verifizierung und Nachweiserbringung von sicherheitsrelevanten Systemen.

 

Programmübersicht

"Disruption durch Digitalisierung - Warum sich Firmen ändern müssen. Augmented Reality - mobile Roboter und Mensch-Maschine-Interaktion" - Prof. Dr. Jan Olaf und Prof. Dr. Eckhart Hanser

Die Digitalisierung ändert nicht nur abrupt die Geschäftsmodelle, sondern auch die Art und Weise, wie Menschen in Unternehmen arbeiten. Sogenannte "agile" Software- und IT-Enwicklungstechniken strahlen auf das ganze Unternehmen aus und verändern es. Der Ledersessel des Managers ist in Gefahr! Diese Veränderungen bergen aber auch ungeahnte Chancen. Unternehmen, die agil auf Veränderungen reagieren, entdecken nicht nur neues Geschäftspotential, sondern auch neue Organisationsformen.

Programmübersicht

"Organizational Transformation" - Andreas Schulz, ServiceNow

"Ich leite cloudbasierte Implementierungsprojekte, die unseren Kunden ermöglichen, interne Prozesse zu vereinheitlichen und zu automatisieren. Das Ergebnis sind enorme Effiziezsteigerungen und messbare Kostensenkungen.

Mein Arbeitsbereich bei ServiceNow umfasst ganz Deutschland. Meine Kollegen arbeiten rund um die Welt in virtuellen Teams. Wir stehen stellvertretend für eine neue globale Arbeitsordnung.

Es ist faszinierend, hautnah den Transformationsprozess von führenden Unternehmen wie Siemens, Allianz, BMW, VW, Deutsche Bahn, Bayer anzustoßen, zu begleiten, zu formen. Die Kunden wollen von uns wissen, wie der Transformationsprozess aussehen soll und wie er realisiert werden kann. Viele unserer mittelständischen Kunden tun sich damit viel leichter als mancher "Dinosaurier".

Zunehmend werden Business Units nicht mehr als Cost Center gesehen, sondern als Service Provider ihrer Kunden. Das ist für viele Unternehmen ungewohnt. Es erfordert neue Formen der Zusammenarbeit, Silos werden aufgebrochen, Hierarchien durcheinander gewürfelt. Im Zentrum unserer Arbeit steht deshalb nicht die Technik, sondern die Kunden, die mit unserer Unterstützung einen Paradigmenwechsel vornehmen.

Die IT hat mit Cloud und Service-Orientation eine neue strategische Dimension im Unternehmen gewonnen. Oftmals wird sie zum Treiber der Transformation. Ich zeige Ihnen, welche tiefgreifende Bedeutung dieser Transformationsprozess für unsere Kunden hat und wie wir sie dabei unterstützen."

Programmübersicht

Hier geht's zum Vortrag