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Erfolgreicher Deutsch-Chinesischer Workshop „Smart Cities“ in Stuttgart

Im April trafen sich Vertreter chinesischer Universitäten aus Peking und Schanghai zum Gegenbesuch mit ihren Kollegen aus Baden-Württemberg. Anlass war der zweite mehrtägige Workshop „Smart Cities“, der von Baden-Württemberg International (bw-i) unter Leitung von Herrn Dr. Hai Sun organisiert worden war. Im Haus der Wirtschaft fanden sich Hochschullehrer des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universi-tät Stuttgart und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lörrach ein.

 

 

Teilnehmende Deutsch-Chinesischer Workshop „Smart Cities“ in Stuttgart

Internationaler Austausch und spannende Forschungsvorhaben

 Prof. Dr. Christopher W. Stoller, Professor BWL-Spedition, Transport und Logistik von der DHBW Lörrach, hieß die chinesische Delegation zunächst mit einem Vortrag über das Duale Studium in Deutschland willkommen. Dabei sprach die enge Zusammenarbeit mit den Dualen Partnern das Interesse der Besucher sofort an – gerade wenn es sich um international bekannte Markennamen handelte. Am Nachmittag stand ein Besuch im Start-up Labor der Robert Bosch GmbH in Ludwigsburg auf dem Programm. Dies ist eine Einrichtung für Innovationsteams und interne Startups und dient als Spielwiese für Innovationen. Hier präsentierten dann beispielsweise Jungunternehmer ihre Apps zum Thema Mobilität.

Im anschließenden von Prof. Stoller moderierten Workshop begrüßte Herr Mack, Mitglied der Geschäftsleitung von Baden-Württemberg Interanitonal (bw-i), alle gekommenen Gäste. Herr Prof. Wan von der Shanghai University stellte im Anschluss seine interessanten Forschungsergebnisse zum Thema big Data vor. In der Summe seiner Ergebnisse zeigte sich dann ein gewissermaßen freizügiger Umgang mit Daten im Reich der Mitte. Darüber hinaus wurden spannende und konkrete Promotionsvorhaben vorgestellt, um die Forschungsarbeit von Herrn Prof. Wan fortzuführen. Eine der Arbeiten wird auffällige Bewegungsmuster an öffentlichen Plätzen zum Gegenstand haben: Sollte beispielsweise ein Passagier am U-Bahnsteig ins Wanken geraten, kann die Software dies erkennen und einen nahenden U-Bahnzug stoppen. Frau Prof.in Yang von der Beijing Information Science & Technology University widmete ihre Ausführungen der Entwicklung der Grundstückspreise in smarten Städten. Weitere Vorträge mit anregenden Diskussion untersuchten die Nutzung öffentlicher Strom- und Wärmenetze. Im Abschlussvortrag konnte Prof. Stoller nochmals die Bedeutung urbaner Versorgungs- und Logistikkonzepte in der Stadt von Morgen herausstellen. „Eine insgesamt sehr gut gelungene Veranstaltung bei der die ca. 40 Teilnehmenden auch die kulturellen Unterschiede beim Verständnis von Smart City begreifen konnten“, so das Fazit von Dr. Sun.