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Motivation und Leidenschaft als Treiber für den Erfolg

DHBW Lörrach verabschiedet Absolventinnen und Absolventen

Absolventinnen und Absolventen freuen sich über Ihren erfolgreichen Bachelor-Abschluss. Foto: ©Juri Junkov

Rektor Sproll lobte und verabschiedete die Absolventinnen und Absolventen. Zahlreiche Sponsoren haben die Absolventenfeier unterstützt. Foto: ©Juri Junkov

Prof. Dr. Christoph Franz richtete seine Motivationsrede mit der Metapher „Tanz des Lebens“ an die Absolventinnen und Absolventen. Foto: ©Juri Junkov

Der Freundeskreis der DHBW Lörrach e.V., vertreten durch Ehrensenator Hans-Joachim Harrer und Geschäftsführer Prof. Dr. Jan Olaf, ehrte die Kursbesten. Foto: ©Juri Junkov

SAMEDAY RECORDS sorgten für musikalische Unterhaltung während dem offiziellen Festakt der Fakultäten im Burghof Lörrach. Foto: ©Juri Junkov

Mit den Worten „Liebe Absolventen: Sie haben 6 Semester für Ihren Abschluss gearbeitet. An manchen Tagen hat es Spaß gemacht, an anderen Tagen auch etwas weniger. - Aber Sie haben alle, die hier anwesend sind, durchgehalten und haben ihre heutige Auszeichnung verdient.“ verabschiedete Prof. Dr. Theodor Sproll, Rektor der DHBW Lörrach, mehr als 500 Absolventinnen und Absolventen, die in diesem Herbst ihr duales Bachelor-Studium in Lörrach erfolgreich beendet haben. Am Samstagabend feierten die frischgebackenen Hochschulabsolventen mit vielen Angehörigen und Hochschulmitgliedern im Burghof Lörrach diesen wichtigen und wegweisenden Lebensabschnitt.

Die DHBW mit ihrer einzigartigen Positionierung als die duale, praxisintegrierende Hochschule, ist zu einer etablierten Marke in der deutschen Bildungslandschaft geworden. Strategische Ziele der DHBW sind „Praxisorientierung und Internationalisierung“. Praxisorientierung, so Sproll, sei gelebte Dualität. Er sieht die Aufgaben einer modernen Hochschule darin, „jungen Talenten das handwerkliche Rüstzeug zu geben, um sich optimal auf das berufliche Leben vorbereiten zu können“. Und das haben die Absolventinnen und Absolventen geleistet: In rund 1.700 Stunden physischer Präsenz am Campus wurden in 6 Semestern theoretische Grundlagen vermittelt, die dann in den alternierend stattfindenden 3 monatigen Praxisphasen umgesetzt wurden. Hinzu kamen eine noch höhere Zahl an Stunden der Vorbereitung, Tutorien, das Lernen in Arbeitsgruppen. „Ihr Studium war gut ausgefüllt und erforderte auch Fleiss und Disziplin.“ Rektor Sproll betonte, dass die Absolventinnen und Absolventen wegen ihres Fachwissens und Talents von der Arbeitswelt dringend erwartet werden. 

Ebenso wichtig wie das notwendige technische Rüstzeug sei für den Erfolg der Absolventinnen und Absolventen deren Motivation, Leidenschaft und soziale Kompetenz. Sproll appelliert in seiner Rede besonders an die Leidenschaft der Absolventinnen und Absolventen für deren Arbeit und Ziele. Leidenschaft solle über den reinen Lebenserhaltungszweck, das reine Geldverdienen, hinausgehen. Elementar sei zudem die Fähigkeit „Beziehungen mit anderen aufzubauen, ein Netzwerk mit anderen zu pflegen und andere dazu bewegen, in die gewünschte Richtung zu gehen.“ 

Der Rektor zeigte sich sehr stolz auf die Studentinnen und Studenten an der DHBW Lörrach: „Ich erlebe viele von Ihnen als äußerst engagiert und verantwortungsbewusst.“ In diesem Zusammenhang bedankte sich Professor Sproll auch bei den scheidenden Mitgliedern der Studierendenvertretung, die einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung der Lörracher Hochschule geleistet und immer konstruktiv mit dem Rektorat zusammengearbeitet haben. 

Die traditionelle Absolventen-Rede als Schlusspunkt des offiziellen Programms hielt Dominik Novakovic, der sein duales Wirtschaftsinformatik-Studium erfolgreich mit dem Bachelor of Science abgeschlossen hat. Er schilderte das Studentenleben in Lörrach, erinnerte an hervorragende Dozenten, lobte engagierte Mitarbeiter der DHBW sowie der beteiligten Partnerunternehmen. Stolz verwies der ehemalige Studierendensprecher darauf, dass alle Absolventinnen und Absolventen trotz der Doppelbelastung in Theorie und Praxis ihr Bachelor-Studium in der Regelstudienzeit von sechs Semestern absolviert haben. Zugleich hätten sie bereits frühzeitig während des Studiums gelernt, Ziele nach SMART-Kriterien zu definieren. Daher rief Dominik Novakovic seine Kommilitonen abschließend dazu auf, dies weiterhin zu tun: „Setz euch Ziele. Ziele, die Ihr in eurem zukünftigen Leben erreichen wollt. Setz euch nicht irgendwelche Ziele. Setzt euch „smarte“ Ziele. Wir haben mit unserem dualen Studium eine sehr gute Ausgangslage geschaffen. Das Bachelorstudium ist zwar beendet, aber das Streben nach größeren Zielen und mehr Erfolg fängt erst an! Ich möchte deshalb anregen: Verfolgt eure Träume und steht für die Dinge ein, die ihr für wichtig haltet.“