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Austausch mit China

Wertvolle Auslandserfahrung für 150 Studierende

Welcome Dinner nach Art des Landes für die zehnte Austauschgruppe (Foto: zVg)

Vor kurzem ist die zehnte Gruppe von Studierenden aus Peking an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Lörrach angekommen. Fast zeitgleich sind fünf deutsche Logistikstudenten an der Logistics School der Beijing Wuzi University in der chinesischen Hauptstadt eingetroffen. Die acht jungen Studierenden aus China werden ihr drittes Studienjahr im Studiengang BWL-Spedition, Transport und Logistik absolvieren. Sie wurden bereits im November des letzten Jahres von den beiden Lörracher Studiengangsleitern Armin F. Schwolgin und Frank O. Bayer aus einer großen Gruppe von Bewerbern für das Auslandsjahr im Dreiländereck ausgewählt. „Neben dem Notendurchschnitt haben wir großen Wert auf die Englischkenntnisse und die interkulturelle Kompetenz der Studierenden gelegt“, kommentiert Professor Schwolgin das Auswahlverfahren.

Der bilaterale Austausch der Studierenden der beiden Studiengänge basiert auf dem im Februar 2007 im Lörracher Rathaus unterzeichneten Kooperationsvertrag der beiden Hochschule. Nachdem noch im selben Jahr die ersten drei Studierenden aus Lörrach die Reise nach Peking antraten, kam die erste Gruppe von der Beijing Wuzi im September 2008 nach Lörrach. Seither haben 104 junge Chinesen ein Jahr in Lörrach studiert und 38 junge Deutsche ein Auslandssemester in China verbracht, zum Teil verbunden mit einem Praxissemester in der chinesischen Tochtergesellschaft ihres Partnerunternehmens.

„Das duale Studium wird von unserer Partnerhochschule in Peking sehr geschätzt“, fasst Professor Bayer die Erfahrungen der letzten Jahre zusammen. Um den Chinesen einen kleinen Eindruck vom dualen Aspekt des Studiums an der DHBW zu geben, werden für die Monate Mai und Juni 2018 wieder Praktikumsplätze in Lörrach und der näheren Umgebung gesucht. „Ein Praktikum ist unseren Partnern sehr wichtig, da Studierende in China im Regelfall nie ein Unternehmen von innen zu sehen bekommen“, unterstreicht Prof. Schwolgin die Wichtigkeit dieses Teils des Auslandsjahres.