Theoriesemester - Südafrika

Erfahrungsbericht 2014

Theoriesemester in Südafrika
               an der
Durban University of Technology (DUT)

                   von

 Iris Kremer        Annika Bellingen

 

Heimathochschule: DHBW Lörrach
Studiengang: BWL – Tourismus, 4. Semester
Kurs: WTD 12B
Zeitraum: Juli – Oktober 2014

Vorbereitungen für den Auslandsaufenthalt

Bewerbung

Bewerbt euch unbedingt rechtzeitig, damit ihr in eurem gewünschten Semester ins Ausland gehen könnt! In der Regel ist der Bewerbungsschluss der 1.März für die darauffolgenden Semester. Zu den Bewerbungsunterlagen, die ihr online einreicht gehören:

  • Motivationsschreiben
  • Sprachtest der DHBW (DAAD, rechtzeitig über Termine informieren!)
  • ein Lebenslauf in der Sprache der Gasthochschule
  • Transcript of Records (Notenübersicht)

·          das Einverständnis der Ausbildungsfirma und des Studiengangleiters

Flüge

Nach Zusage durch das Internationale Office der DHBW und der DUT Durban für das Auslandssemester in Südafrika begann das hauptsächliche Vorbereiten auf den  Aufenthalt. Zuerst haben wir nach geeigneten Flügen geschaut – mit einem Preis von ca. 1000 € für einen South African Airways-Flug mit Umstieg in Johannesburg muss gerechnet werden. Alternativ kann man mit Emirates über Dubai nach Durban fliegen, was meist etwas günstiger ist aber auch länger dauert. Flüge können verhältnismäßig günstig bei STA Travel (z.B. online)  gebucht werden. Bei STA Travel muss man allerdings unter 25 Jahren sein, um von den günstigen Tarifen für Studenten profitieren zu können. Es gibt auch noch diverse andere Studentenflugseiten. Einfach einmal googeln. Wenn ihr 2 Umstiege in Kauf nehmen wollt, zahlt ihr nur 700 EUR. Meist ist es vorteilhaft, so früh wie möglich zu buchen, v.a. wenn ihr im Juli also in der Hauptreisezeit abreist.

Visumsantrag

Für euer Studium in Südafrika benötigt ihr in jedem Fall ein Studenten-Visum, da ihr einerseits i.d.R. über 90 Tage im Land sein werdet, sodass das Touristenvisum nicht ausreicht, und zum anderen die Uni eine gültige „study permit“ verlangt. Das Visum muss mindestens 8 Wochen vor Abflug beim südafrikanischen Generalkonsulat in München (bei Wohnsitz in Baden-Württemberg oder Bayern) oder der der südafrikanischen Botschaft in Berlin (bei Wohnsitz in allen anderen Bundesländern) beantragt werden, indem ihr euren Reisepass und die angeforderten Unterlagen dorthin schickt. Infos gibt es unter: http://www.suedafrika.org/ Neben eurem Reisepass (rechtzeitig beantragen!) und einem Formular müsst ihr ein Führungszeugnis (ca. 13 EUR), den Letter of Invitation von der DUT, ein biometrisches Passbild, ein medizinisches Gutachten, ein weiteres medizinisches Gutachten mit einem Röntgenbild der Lunge (zum Ausschluss von Tuberkulose – ca. 80 EUR) und einen Versicherungsnachweis einreichen. Dazu wird noch der Nachweis „ausreichender finanzieller Mittel“ gefordert, was aktuell wohl je 3000 Rand (derzeit ca. 220 €) auf einem Giro- und Sparkonto sein sollen. Außerdem fällt eine Visumsgebühr von 52 € an und es ist eine Barhinterlegung von 900,- EUR zu erbringen, die eure Ausreise sichern soll. Lest euch auf jeden Fall die aktuellen Anforderungen durch und beginnt rechtzeitig mit dem Zusammentragen der Unterlagen, da dieses doch recht zeitaufwendig ist!

Versicherung

Eine Auslandskrankenversicherung ist dringend zu empfehlen und auch Voraussetzung für euer Visum und von der Uni verlangt. Bei uns hieß es zwar von der DUT aus, dass wir eine südafrikanische nehmen sollten, die meisten von uns wählten aber eine deutsche. Für das Visum war das auch völlig in Ordnung. Ich persönlich entschied mich für die DAKplusReise 365, bei der ich 1,05 EUR pro Tag gezahlt habe, die ich aber nie in Anspruch nehmen musste. Iris entschied sich für die AVB/TravelXL der ENVIVAS-Versicherung (kooperiert mit der Techniker Krankenkasse) und zahlte ca. 1 EUR pro Trag.

Finanzielle Angelegenheiten

Wer noch kein DKB-Konto besitzt, sollte sich eins zulegen. Denn hiermit ist das Geldabheben im Ausland kinderleicht (Kreditkarte mit Internetkonto) und kostenlos! Beim Geldabheben an ATMs (Geldautomaten) vorsichtig sein (am besten zu zweit gehen) und sich AUF KEINEN FALL helfen lassen! Dies ist nämlich die beliebteste Masche von Straftätern, die Kreditkarte zu klauen und die PIN auszuspähen (ist leider einigen Studenten passiert!).

Für die Miete muss man mit ca. 300 € pro Monat rechnen. Die Lebensmittelpreise in den Supermärkten sind wesentlich günstiger als in Deutschland, vor allem bei frischem Obst und Gemüse. Teilweise ist es aber dennoch günstiger, auswärts zu essen, als selbst zu kochen. Zumal es viele sehr gute Restaurants und Cafés gibt! Hinzu kommen noch jegliche Wochenendausflüge und Reisen, um das Land zu erkunden. Allgemein sollte man für 3 Monate inkl. Reisen knapp 4.000 € einplanen (abhängig davon wie  viel man reist und in welchen Hotels/Hostels man nächtigt).

Telefonieren

Für eure Zeit in Südafrika besorgt ihr euch am besten eine südafrikanische SIM-Karte, die ihr bei CellC oder Vodacom schon für 1 Cent bekommt (unbedingt im Supermarkt/Einkaufszentrum oder im Vodacom-Shop im Musgrave kaufen und freischalten lassen, nicht im Township, sonst könntet ihr seltsame Anrufe von Fremden bekommen!). Bei CellC kann man sich dann Guthaben in allen möglichen Stückelungen aufladen und dann auf Prepaid-Basis telefonieren, SMS schreiben und auch mobile Daten nutzen (sehr günstig!).

Wohnsituation

Rechtzeitig von Deutschland aus Listen mit möglichen Unterkünften bei Indrani vom international Office in Durban anfordern!

Ich (Iris) lebte mit 4 Ravensburger Studenten und einer Koblenzer Studentin in Overport, bei Sarah‘s Place. Die Telefonnummer kann ich euch ruhig weiter geben (bitte anschreiben!). Eine offizielle Internetseite hat sie noch nicht. In der Unterkunft gibt es Einzelzimmer sowie Doppelzimmer. Ich habe mir mit einer anderen Studentin das Zimmer geteilt und somit hatten wir 250 EUR pro Person  monatlich zu zahlen. Der Vorteil der  Unterkunft war, dass  wir super Kontakte zu Locals bekommen haben, da nicht nur deutsche Studenten dort wohnten, sondern auch Einheimische aus Kapstadt, Simbabwe, Kongo etc. Kleidung und Wäsche wurden einmal die Woche gewaschen, die Maids haben sogar Geschirr abgewaschen, geputzt oder durchgefegt wurde täglich. Zum Einkaufen war ein großer Checkers um die Ecke und das Musgrave war auch zu Fuß in ca. 15 Minuten erreichbar.

Ich (Annika) wohnte mit 4 anderen Austausch-Studenten aus Lörrach im Pastel Guesthouse (http://www.pastelguesthouse.wozaonline.co.za/) in Doppelzimmern bzw. Einzelzimmern mit jeweils einem eigenem Bad und einem gemeinsamen Wohn- und Esszimmer und Küche. Mit dem Vermieter hatten wir einen günstigen Preis für die 3 Monate vereinbart, sodass wir ebenfalls ca. 250 Euro pro Person monatlich zahlten (inkl. Zimmerreinigung & tägliches Betten machen!). Die Unterkunft liegt in Musgrave, ca. 10 Minuten zur Fuß vom Campus entfernt. Das Musgrave- Einkaufscenter, wo es  auch einen Pick’n’Pay-Supermarkt gibt, ist ebenfalls  nur  10  Minuten entfernt.

Fortbewegungsmittel

Wir (Iris und Mitbewohner) haben uns von einem Privatmann zwei Autos (Renault Modus) gemietet. Pro Person zahlten wir 103 EUR Miete im Monat.

Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht in alle Stadtviertel. Der People Mover (5,5R = 0,30€ einfache Fahrt) fährt nur im Center (Strand bis Uni). Von der Nutzung der sogenannten Mini- Busse, die in der ganzen Stadt und auf allen möglichen Routen fahren, wurde uns zwar zu Beginn abgeraten. Allerdings erwiesen sie sich als hilfreiches und bequemes Transportmittel, wenn kein Auto  vorhanden ist. Zwar sollte man sie am besten nur nutzen, wenn man mit mehreren Leuten unterwegs ist und beim Umsteigen in der Stadt vorsichtig sein, allerdings kommt man mit ihnen schnell und günstig (5R = 0,30€ pro Fahrt, die zum Beifahrer durchgereicht werden) von A nach B und die meisten Fahrer waren sehr hilfsbereit gegenüber uns Deutschen. Außerdem reist man so wie ein Einheimischer und bekommt so etwas des südafrikanischen Lebensstils mit! ;-)

Nachts sollte man grundsätzlich, auch in Gruppen und  auf kurzen Strecken, nicht zur  Fuß unterwegs sein. Besser immer ein Taxi nehmen! Dabei muss man aufpassen, dass die Taxi- Fahrer nicht zu viel berechnen. Am besten nur mit Taxen fahren, die ein Taxometer haben oder vorher mit dem Fahrer einen Festpreis vereinbaren! Vertrauenswürdige Taxi-Unternehmen sind Eagle Cabs oder Mozzie Cabs.

Studieren an der DUT - Durban University of Technology

Man muß Geduld mit unserer Schwachheit haben.Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

Eine Schwachheit der Südafrikaner ist die fehlende/schlechte Organisation. Nach Absprache der zu belegenden Kurse und Einreichung des Learning Agreements an den Studiengangsleiter sowie Indrani (Internationales Offfice der DUT) war der erste Schritt zur Kurswahl vollbracht.

Vor Ort stellten sich jedoch einige Probleme heraus. Am Campus für Tourismus und Gastronomie (Ritson Campus) wusste nicht einmal die Sekretärin, dass es deutsche Austauschstudenten gibt. Nach einiger Zeit kamen wir dann endlich an jemanden, der für die internationalen Studenten verantwortlich war und er bemühte sich gleich, uns Termine mit den ausgewählten Dozenten zu verschaffen. Teilweise waren die Dozenten etwas „stur“ und beharrten darauf, dass ihr Semester ja 6 Monate ginge und wir deshalb nicht erst mitten im Semester an den Vorlesungen teilnehmen könnten. Außerdem mussten wir öfters mal mit der Termintreue der Südafrikaner kämpfen…;-) Mit Freundlichkeit und Bitten ließen sie sich dann dennoch überzeugen.

Ein weiteres Problem war im Tourismusbereich jedoch, dass wir für BWL noch an einen weiteren Campus (ML Sultan) mussten und dort mehrere Dozenten für Economics zuständig sind, zwischen denen wir immer wieder „hin und her gereicht wurden“. Ein Grundprinzip, welches man an er DUT beherrschen sollte: hartnäckig bleiben und mehrfach erinnern. Nach gut 3 Wochen hatten wir die Kurse und die Art der Prüfungsleistung und größtenteils auch die Credit Points abgeklärt. Wir haben 5 Fächer belegt und mussten unterschiedliche Prüfungsleistungen erbringen:

1.    Tourismus-Marketing – Projektarbeit schreiben – Präsentation (Mrs. Mazibuko)

2.    Tourism-Development – Klausur schreiben (Mrs. Mabaso)

3.    Hospitality-Eventmanagement – Event veranstalten, Klausur schreiben (Mrs. Kok)

4.    Economics – Projektarbeit (Mr. Jason Davis)

5.    Human Resources – Projektarbeit (Mrs. Matthews)

Die Projektarbeiten sollten zwischen 20 – 50 Seiten beinhalten. Zusätzlich haben wir die dazugehörigen Vorlesungen besucht. Oftmals fielen die Vorlesungen jedoch kurzfristig aus, oder wurden zeitlich verschoben. Hier sind die Südafrikaner „sehr flexibel“, weshalb auch hier Geduld und einfach Anpassung an die Kultur gefragt sind!

Die Vorlesungen waren nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam. In einigen Vorlesungsräumen war aufgrund der Akustik und der Lautstärke der Studenten das Zuhören jedoch erschwert. Unsere Dozenten im Tourismus (Mrs Kok, Mrs Mazibuko, Mrs Mabaso) waren sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Wir durften sogar an einer Exkursion nach Johannesburg/Pretoria teilnehmen. Wir mussten für die Kosten hierfür zwar selbst aufkommen, Mrs. Mazibuko setzte sich jedoch beim Reiseveranstalter sehr dafür ein, dass wir einen dem Studentenbudget angemessenen Preis bezahlen müssen.

Anfangs fühlte man sich auf dem Campus etwas „beobachtet“ von den Mitstudenten, da es auf dort nicht wirklich Hellhäutige gibt, abgesehen von ein paar Ausnahmen. Jedoch wurden wir von unseren Kommilitonen sofort sehr herzlich aufgenommen und auch die anderen Studenten waren stets sehr hilfsbereit, was durchaus von Vorteil war, denn allein die Raumsuche gestaltete sich teilweise sehr schwierig.

Der Austausch mit den Locals war im Bereich Tourismus sehr gut vorhanden, was man von anderen Studiengängen weniger sagen konnte. Oft mussten die Studenten nur Projektarbeiten schreiben und kaum die Vorlesungen besuchen, daher waren wir sehr froh, durch Vorlesungsbesuche gute Kontakte zu den Einheimischen herstellen zu können und das wirkliche Leben an einer südafrikanischen Universität kennenzulernen.

Die Mensa bietet zu guten Preisen (20 Rand = 1,50 €) Curries, Burger, Bunny-Chow, Pommes und Sandwiches. Auch Getränke und Chips (Hauptnahrungsmittel  der südafrikanischen Studenten J ) sind erhältlich.

Neben den Vorlesungen bekamen wir auch die Möglichkeit mit einigen Studenten aus unserem Kurs, für eine Woche eine Art Praktikum als Messe-Hostessen zu machen. Auch dies war eine sehr interessante Erfahrung, da wir nicht nur unsere Klassenkameraden besser kennen lernten, sondern auch Menschen aus aller Welt trafen.

Leben in Durban

Auch wenn Durban sicher nicht die allerschönste Stadt Südafrikas ist, so bietet es doch einige Orte zum Zeitvertreib. Die Strände sind wunderschön und durch das subtropische Klima, kann man auch im Winter gut baden. Essen gehen ist sehr günstig und immer sehr gut! Die Märkte sind in jedem Fall einen Besuch wert und shoppen lohnt sich aufgrund des guten Wechselkurses.

Restaurants & Cafés

  • Glenwood Bakery: richtig leckeres, gesundes, deutsches Brot – ja, REAL BREAD!
  • Parc.cafe: neben Glenwood Bakery, super leckeres Frühstück – das Beste der Stadt!
  • La Bella: Essenwood, unser Stamm-Italiener, hier kann man keine Fehlbestellung machen – ultralecker, die beste Pizza!
  • Mugg and Bean: Musgrave Center & Suncoast Casino – Kaffee, Muffins, Waffeln, Frühstück, Abendessen, Salate, Sandwiches, Suppen – alles ist gut! – Butternut Soup probieren!
  • Château Gateaux: fantastische (französiche) Törtchen, Kuchen, Muffins, sehr guter Kaffee
  • Circus Circus: wunderschön am Strand gelegen, leckeres Frühstück!
  • Vida e caffee: Kaffeespezialitäten mit portugiesischem Flair!
  • Johnnys Rotis in der Nähe von Sarahs Place, wir gingen hier min. 1 x die Woche uns einen Roti oder Bryani holen
  • Badgers: gute Auswahl – leckere Burger!
  • Yossies: super leckeres afrikanisch / marokkanisches Essen
  • Market: mediterrane Küche mit schönem beleuchteten Innenhof zum draußen essen
  • Moyo: direkt am Strand, bei der Ushaka Marine World, afrikanisches Essen (z.B. Springbok, PeriPeri Hähnchen), schönes Flair mit afrikanische Musik - unbedingt danach in die Cocktail- Bar auf dem Steg gehen (aber dort keinen Mojito bestellen, besser Strawberry Daquiri! ;-))
  • Cargo Hold: in der Ushaka Marine World, schickes Restaurant mit Blick auf ein Haifischbecken! Bestes Steak in Town!
  • Sunrise Chip’n Ronge: hier gibt es Rotis, eine typische indische Spezialität: riesige Wraps mit Curries und Gemüse gefüllt (reicht für 2 Mahlzeiten), muss man gegessen haben!

Märkte

  • Essenwood Market: jeden Samstag 9-14 Uhr, neben dem LaBella, gutes internationales Essen (Falafel, Frühstück, Cupcakes etc.) schöne Souvenirs, Musik und Tanzaufführungen
  • Victoria Street Market: super Feeling/Souvenirs/Gewürze/Taschen – Südafrika pur!
  • I <3 Market - Jeden 1. Samstag im Monat vor dem Moses Mabhida Stadion (http://www.mmstadium.com/) à unzählige Spezialitäten von Cupcakes, Rührei, Quiches, Smoothies, Wraps, Fallaffel und Kaffee gibt es hier alles, was das Schlemmer-Herz begehrt – vorher nicht frühstücken! 

Ausgehen in Durban

Florida Road:

  • Dropkick Murphys: guter Pub mit den besten Burgern der Stadt
  • Cubaña: schicke Cocktailbar (dennoch preisgünstig), gute Stimmung, auch spät!
  • Absolut: gut zum Feiern (elektronische Musik)
  • Taco Zulu: leckeres Essen, leckere Shot, leckere Cocktails, gute Musik
  • House of Curries: scharfes Essen, für Durban typische Curry-Gerichte & Bunny Chow (aufgeschnittenes, ausgehülltes Toast gefüllt mit Curry) – unbedingt probieren!
  • Spiga: guter Italiener auf der FloridaRoad

Sonstige Bars:

  • Amsterdam: oft Live-Bands, studentisches Pub mit Cocktails in Einmachgläsern
  • Rocca Bar: gut um mit den Einheimischen zu feiern – super Musik – coole Location
  • Winston Pub – gut zum vorglühen, denn oft Live-Musik
  • Origin: House und Techno Music – direkt über dem Winston Pub
  • TigerTiger: cooler Club, direkt am Stadion – Musik für jede Geschmack

Sehenswürdigkeiten in Durban

  • Größte Moschee der südlichen Hemisphäre besichtigen
  • Wet n Wild Wasserpark“ mit Rutschen und Wasserattraktionen
  • Sea World, ein Aquarium mit vielen Tieren, Vorstellungen und Restaurant Cargo Hold
  • Rugby Stadion: unbedingt mal ein Rugby Spiel hier ansehen – ein echtes Erlebnis

           o  Führungen

           o    Sky Car fahren oder nach oben laufen und die Aussicht genießen

           o    Big Swing - ins Stadion schwingen

  • Innenstadt erkunden – auf jeden Fall den Indian Market besuchen und Souvenirs shoppen!

Shoppen

  • Innenstadt - Nur in Gruppen und KEIN Rucksack
  • Musgrave-Center – bietet alles was man „braucht“, für mich war es groß genug zum shoppen
  • Gateway - Größtes Shopping-Center (Umhlanga), ca. 20 km von Durban entfernt (Airport Shuttle   fährt für 50R von unterschiedlichen Hotels/Hostels in Durban bis zum Gateway) à viele Restaurants, Kino und jede Menge Shops
  • Pavillion: Shoppingparadis! auch etwas außerhalb, am besten mit dem Auto hinfahren oder sich ein Taxi teilen

Abspannen

  • Botanischer Garten: im Sommer finden hier auch Konzerte statt - Be aware of the Monkeys
  • Beachfront mit Liegen vor dem Suncoast Casino – super um einen Mugg & Bean Coffee mit Muffin zu genießen
  • jeder Strand ist toll – besonders schön ist der Battery Beach vor dem Suncoast Casino

Sport

Es gibt ein kostenloses Sportangebot vor dem Suncoast Casino! Die Kurse variieren – Homepage checken (http://www.suncoastcasino.co.za/whatson/Events/Pages/SUNfit.aspx)

Monday

=

Kickboxen

(05:30 – 6:30 pm)

Tuesday

=

Zumba

(05:30 – 6:30 pm)

Wednesday

=

Bootcamp

(05:30 – 6:30 pm)

Thursday

=

Yoga

(05:30 – 6:30 pm)

Friday

=

Kickboxen

(05:30 – 6:30 pm)

Saturdays

=

Bootcamp

(07:00 - 08:00 am)

- früh aufstehen und bei

Zumba             (08:00 – 09:00 am)

Sonnenaufgang in den Tag starten!

An der Strandpromenade lässt es sich gut Joggen oder ein Fahrrad leihen. In der Uni gibt es zudem ein Fitnessstudio, was jedoch etwas klein ist. Außerdem gibt es Sportangebote, wie eine Volleyball AG, Turniertanz AG oder Capoeira. Allerdings sollte man sich auch hier auf „African Time“ einstellen!

Reisen & Ausflüge

  • Drakensberge (verlängertes Wochenende nötig)

Südliche Drakensberge: Sani Lodge à auf jeden Fall im Süden eine Sani-Pass/Lesotho Tour machen und auf einem von unzähligen Wanderwegen wandern!

Nördliche Drakensberge: Amphibackpackers (http://www.amphibackpackers.co.za/) à

Amphitheater Wanderung unternehmen 

  • Oribi Gorge (Tagesausflug)

Nature Reserve mit der längsten und höchsten Zip Line Tour von Afrika! Eintritt für das Lake Eland Game Reserve und anschließend bei der Zip Line Station für die Zip Line Tour.

Weitere Infos unter: http://www.lakeeland.co.za/index.php/zip-line-tours

 

 Hluhluwe National Park / St. Lucia und Umgebung (1 Woche einplanen)

Wir haben eine Woche in St. Lucia gewohnt und von dort aus Ausflüge unternommen.

  • Früh morgens sind wir in den Hluhluwe-Umfolozi Nationalpark gefahren, und haben die Big 4 gesehen (nur der Leopard hat sich versteckt)
  • Bootstour in St. Lucia (Hippos und Krokodile beobachten)
  • Walbeobachtung vom Strand in St. Lucia von Juli – November
  • Cape Vidal National Park – super schöner Strand – Affen, Impalas, Kudus, Hippos (auf verschiedenen „Loops“ kann man auf Tierbeobachtung gehen
  • Eastern/Western Shores – Giraffen, Zebras und viele andere Tiere lassen sich hier beobachten – wir hatten u.a. eine Nightsafari, waren jedoch nicht ganz so erfolgreich mit den Big 5 bei Nacht
  • Weiterfahrt nach Sodwana Bay – wunderschöner, ruhiger Strand mit der Möglichkeit zum Schnorcheln & Tauchen (inkl. Delfine sehen! J)
  • Kapstadt und Garden Route (mind. 1 Woche!)

Nach dem Semester sind wir mit einem Mietwagen von Port Elizabeth die Garden-Route entlang gefahren. Die Stops die wir eingelegt haben waren perfekt von den Entfernungen und auch von den Aktivitäten die man unterwegs unternehmen konnte:

  • Tsitsikamma NP (Dijembe Backpackers): Extension Bridge in Storm’s River
  • Plettenberg Bay: Wanderung auf Robberg Island (echt ein Highlight!)
  • Knysna (Knysna Backpackers): wunderschöne Lagune (Knysna Heads)
  • Oudtshoorn (Oasis Shanti Backpackers):

         Straußenfarm/Cango Caves

  • Swellendam: süßer, Kap-holländischer Ort, auf der Wine Route (Weinprobe!)
  • Cape Agulhas: südlichster Punkt Südafrikas
  • Hermanus (Hermanus Backpackers):

          Whalewatching

  • Muizenberg (Soulsurfer Backpackers): bunte Strandhäuser
  • Cape of Good Hope - Boulders Beach:

         Pinguine - Wanderung am Kap

  • Hout Bay: Fisch essen, Seal Island besuchen
  • Kapstadt: Unterkunft in der Long Street wählen, denn hier sind Bars und Restaurants – Tafelberg -– Standrundfahrt mit den roten Bussen– Camps Bay bei Sonnenuntergang – V&A Waterfront (Shoppen & Essen!) – Wanderung auf den Lions Head (super Aussicht!) – kostenlose Stadtführungen (free walking city tours à googlen) – Boo Kap           (bunte Häuser) – Blouberg Beach (Blick auf Tafelberg-Panorama) – Market in der Old Bisquit Mill – Kloof Street (Restaurants)
  • Stellenbosch: Weintour oder Wein- und Foodtour (Bites & Sites)
  • Krüger-Nationalpark & Blyde River Canyon (eine Woche einplanen) Von Durban aus sind wir mit dem Auto zum

Krüger gefahren (ca. 9h Fahrt). Die Straßen sind

z.T. mit vielen Schlaglöchern, zum größten Teil aber sehr gut ausgebaut. Im Krüger sind wir auch selber gefahren, haben aber auch einen geführten Morning Walk gemacht - echt empfehlenswert! Der Krüger-Nationalpark ist ein echtes Muss, um das südafrikanische Wildlife aus nächster Nähe zu erleben! Anschließend waren wir zwei Nächte im Blyde River Canyon, der mit abwechslungsreichen Landschaften,  Wasserfällen und Schluchten ein weiteres Highlight war!

  • Umhlanga (Tagesausflug)

Schöner Touristen-Ort im Norden Durbans – hier ist das Shopping-Center Gateway und es gibt schöne Strände. Touristiker: unbedingt einen Kaffee im Oyster Box Hotel trinken und Scones dazu essen!

  • Johannesburg & Pretoria (Wochenende)

Mit unserem Kurs hatten wir die Möglichkeit einen 3-tägigen Ausflug nach Johannesburg zu unternehmen. Dabei wandelten wir auf den Spuren Nelson Mandelas, indem wir z.B. das Union Building oder sein Wohnhaus in Soweto besuchten. Außerdem machten wir eine Stadtrundfahrt durch Pretoria, die Hauptstadt Südafrikas, die v.a. im Frühjahr (ab Oktober) mit ihren Backsteinbauten und Jacaranda-Bäumen wunderschön anzusehen ist. Wir besuchten zudem die „Cradle of Humankind“ und den Freizeitpark Gold City. Besonders interessant war ein Besuch in Soweto, dem größten Township Johannesburgs mit über 3 Millionen Einwohnern (mehr als die Stadt selber!). Hier erlebt man zwar viel Armut, aber man spürt auch die Lebensfreude der Bewohner, die auf der Straße Musik machen und Tanzen.

Fazit

Das Auslandssemester an der DUT war auf jeden Fall eine bereichernde Erfahrung! Zum einen bekommt man die Möglichkeit eine neue, doch sehr andere Kultur „von innen heraus“ kennen zu lernen und erweitert so seinen Horizont ungemein. Zum anderen erfordert ein Auslandssemester aber auch viel Selbständigkeit und Eigeninitiative, da sowohl die Vorbereitungen aber auch die Kurswahl und Registrierung vor Ort einen erheblichen organisatorischen Aufwand mit sich bringen. Aber gerade auch diese negativen Erfahrungen machen einen stärker und selbstbewusster. Zudem lernt man sich selbst besser kennen und wird sich über seine eigene kulturelle Prägung bewusst – und merkt z.B. wie Deutsch man ist, wenn es zu Werten wie Pünktlichkeit/Zuverlässigkeit kommt. Man lernt außerdem viele interessante Menschen aus der ganzen Welt aber auch aus dem eigenen Nachbarort kennen. Durch das Studium auf einer anderen Sprache kann man nebenbei noch seine Sprachkenntnisse verbessern oder eine neue Sprache lernen. Auch wenn wir mit der Betreuung vor Ort nicht immer zu hundert Prozent zufrieden waren, so verbrachten wir doch ein tolles Semester in Durban. Dies lag vor allem auchan der Offenheit und Freundlichkeit der Südafrikaner. Ein Auslandssemester (egal wo) ist in jedem Fall eine Erfahrung, die ich jedem empfehlen kann, denn es ist eine einmalige Gelegenheit, über den Tellerrand zu schauen und man erlebt unzählige schöne Momente, die man nie vergisst!